Aufgaben der Storchen-Rangerin

Maria Rohrer - die Storchen-Rangerin der Greifensee-Stiftung - ist Ihre Ansprechpartnerin für Fragen und Anliegen zu Weissstörchen am Greifensee. Sie berät bei verletzten Tieren und hilft mit Rat und Tat beim Beseitigen von Gefahrenquellen oder bei allfälligen Konflikten.

Zudem überwacht sie den Bestand der regionalen Weissstörche und kontrolliert regelmässig ihre Horste. Sie hilft aktiv bei der Beringung der Jungtiere mit und unterstützt Storch Schweiz bei der alljährlichen Winterzählung.

Nicht nur der Weissstorch selber, sondern auch sein Horst ist geschützt. Müssen Horste entfernt oder umgesiedelt werden, braucht es dazu eine Bewilligung der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich. Melden Sie sich, wenn Sie Probleme mit Störchen haben. Direkt vor Ort kann gemeinsam nach einer optimalen Lösung gesucht werden.

> Weissstörche am Greifensee

Der glücksbringende Stelzvogel war 1950 in der Schweiz ausgestorben. Nur dank eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprojekts im solothurnischen Altreu kehrte der Weissstorch in die Schweiz und auch an den Greifensee zurück.

Die zahlreichen Feucht- und Riedwiesen an der Uferzone des Greifensees sowie die extensiv genutzten Wiesen bieten dem Weissstorch einen attraktiven Lebensraum und genügend Nahrung für die Jungenaufzucht.

Sie nisten nicht nur auf Bäumen rund um den See, sondern auch auf hohen Kaminen und Häusern in der Stadt Uster. Die Gemeinden rund um den Greifensee zählen mit ihren rund dreissig Storchenhorsten zu den wichtigsten Brutgebieten im Kanton Zürich.

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