Willkommen Anouk und Sara!

von Sandra Julius

Seit Anfang Februar unterstützen Anouk von Känel und Sara Stein das Team der Naturstation Silberweide. Für ein Jahr werden sie als Praktikantinnen Einblick in die Umweltbildung und die Arbeit eines Naturzentrums erlangen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! In unserem Blog stellen sich die beiden kurz vor.

Sara:
Mit dem Fernglas auf den Dünen, barfuss im Wattenmeer, geniale Fakten zum Halligfliederspitzmausrüsselkäfer – diese Momente haben mich während meines dreimonatigen Praktikums auf Sylt motiviert weiterhin in der Umweltbildung und im Naturschutz tätig zu sein. Ich möchte schützen, was für uns alle so wichtig ist, die einzigartigen Zusammenhänge zwischen Natur und Mensch verstehen und die so besondere Umgebung am Greifensee mit Ohren, Augen, Nase, Füssen und Händen erleben. Ich freue mich darauf, die Dynamik während der vier Jahreszeiten hier in der Naturstation Silberweide zu beobachten und die Beständigkeit vieler Tiere und Pflanzen wahrzunehmen. Es ist schön an diesem Ort arbeiten und lernen zu dürfen. Gemeinsam mit Schulklassen, Naturbegeisterten, Ornithologinnen und Ornithologen, Rangerinnen und Rangern sowie Umweltschützenden die Komplexität der Natur zu erkennen, unsere Umwelt wertzuschätzen und zu spüren wie viel uns die Natur zurückgibt, tut einfach gut :)

Anouk:
Als kleines Kind habe ich auf meinen Gummistiefeln Schnecken gerettet und im Blumenbeet meiner Grossmutter ausgesetzt, jetzt möchte ich die Natur noch wirksamer und umfassender schützen. Nach zwei Jahren als Biologielehrerin im Klassenzimmer freue ich mich sehr darauf, das Lernen auch hinaus in die Natur zu tragen. Das Praktikum in der Naturstation Silberweide ist für mich also die perfekte Gelegenheit, mein Wissen zu vertiefen und weiterzugeben. Das grossartige Team hier kennt alle Kniffe und Tricks, wie wir die Natur mit all unseren Sinnen wahrnehmen und so nachhaltig verstehen können. Bis im Sommer möchte ich von ihnen lernen, Klein und Gross für unsere Umwelt und deren Schutz zu begeistern. Meine grösste Faszination sind all unsere Vögel, so ist mein ganz persönliches Ziel, auch die Rufe der verschiedenen Meisen endlich einordnen zu können. Und gibt es einen schöneren Start in den Arbeitstag als staunende Kinderaugen, wenn sie Biberspuren im Ried sehen und dann schlaue Fragen stellen, bevor sie selbstständig auf Entdeckungstour gehen oder sich an der frischen Luft im Spielboot austoben?

 

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