Sicherheitsholzung von Eschen beim Ländihölzli in Greifensee
von Sandra Julius
Ab Montag, 2. Februar, werden im Ländihölzli in Greifensee kranke und bereits absterbende Eschen gefällt. Sie stellen ein Risiko für vorbeigehende Personen dar und drohen die Baumkrankheit auf gesunde Bäume zu übertragen. Es wird zu kurzzeitigen Sperrungen insbesondere des Veloweges zwischen dem Ländihölzli und dem grossen Parkplatz kommen.
Das Eschentriebsterben ist eine schwere Baumkrankheit, ausgelöst durch einen aus Ostasien eingeschleppten Pilz, der hauptsächlich Eschen befällt. Der Pilzbefall führt zuerst zum Absterben der Triebe und der Äste, bis mit der Zeit der ganze Baum abstirbt. Befallene Eschen stellen entlang viel frequentierter Wege ein Sicherheitsrisiko dar. Ausserdem können sie die Erkrankung an gesunde Bäume weitergeben.
Im Ländihölzli in Greifensee sind einige Eschen befallen und werden ab dem 2. Februar in einer Sicherheitsholzung gefällt. Im Rahmen der Fällarbeiten wird ebenfalls eine übliche Durchforstung des Baumbestandes durchgeführt. Die angrenzenden Wege und Bereiche werden während der Holzarbeiten gesperrt. Insbesondere der Veloweg auf der Passage zwischen dem Ländihölzli und dem grossen Parkplatz wird zwischenzeitlich nicht befahrbar sein.
Die Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich prüft zusammen mit dem Forst eine Nachpflanzung innerhalb des Bestandes.
Foto: Symbolbild Holzarbeiten am Greifensee