Jungstörche in der Silberweide gestorben

von Regula Hediger

Der Storchen-Nachwuchs der Naturstation Silberweide hat die Schlechtwetterperiode mit Regen, Kälte und Sturm nicht überlebt.

In der Naturstation Silberweide sind wegen der starken und langanhaltenden Regenfälle alle Jungstörche gestorben. Die Jungen sind in den ersten Wochen äusserst witterungsempfindlich. Ihre Flaumfedern können die Feuchtigkeit nicht abhalten, deshalb wird ihnen die Kombination aus Nässe und Kälte gefährlich.

Zur tödlichen Falle kann auch der Horst selber werden: Die gut ausgepolsterte Nestmulde verwandelt sich in einen Morast, weil das Wasser meistens nicht ablaufen kann. Die Jungtiere sitzen im Wasser und holen sich den Kältetod oder ertrinken.

Genaue Zahlen über Verluste von Jungstörchen liegen «Storch Schweiz» noch nicht vor. In den letzten Jahren habe der Bestand der Störche in der Schweiz laufend zugenommen. Die Population der Störche sei deshalb noch nicht in Gefahr, erklärt Margrith Enggist von Storch Schweiz im Regionaljournal Ostschweiz.

Foto © greifensee-der-see.ch

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