Aufgaben der Fachstelle

Einst war der Biber in der Schweiz ausgerottet, heute steht er auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und ist geschützt. Der Biber gestaltet durch seine Aktivitäten die Landschaft aktiv mit und schafft damit artenreiche Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Als fleissiger Landschaftsarchitekt fällt er Bäume, staut Bäche oder untergräbt zuweilen Strassen und Wege. Das kann zu Konflikten führen.

Die Fischerei- und Jagdverwaltung hat die Greifensee-Stiftung mit dem Führen der Biberfachstelle Kanton Zürich beauftragt. Sie ist Drehscheibe für alle Informationen rund um den Biber, aber auch Anlaufstelle bei Schwierigkeiten mit dem Biber.

> Aufgaben
  • Beratung von Landeigentümern, Landwirten, Förstern und weiteren Betroffenen und Initiieren von Sofortmassnahmen
  • Entgegennehmen aller Informationen über den Biber wie Beobachtungen, Schadenmeldungen, Problemgebiete, Abwehrmassnahmen, etc.
  • Beurteilung von Revitalisierungs- und anderen Bauprojekten betreffend der Verträglichkeit mit den Ansprüchen des Bibers
  • Erarbeitung und gezielte Verbreitung von Informationsmaterial
  • Organisation von Exkursionen und Halten von Fachvorträgen zum Thema Biber
  • Organisation des Bibermonitorings
  • Koordination und Organisation der Arbeitsgruppe Biber
> Organisation

Im Dezember 2012 trat im Kanton Zürich das Biberkonzept in Kraft. Ziel des Konzeptes ist es, die Biberpopulation grossräumig zu schützen und zu vernetzen. Gleichzeitig sollen im Konfliktfall rasch Lösungen gefunden werden. 

Zusätzlich zur Biberfachstelle wurde die Arbeitsgruppe Biber gegründet. Sie bildet die Schnittstelle zwischen Praxis und politischen Entscheidungsträgern und gewährleistet die Information und den Einbezug der unterschiedlichen Interessengruppen. In ihr sind folgende Organisationen vertreten:

Amt für Landschaft und Natur (ALN):

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